X
MENU
Scrollen

Freizeitspaß während Corona am Erlebnisberg Kappe

Ein Erfahrungsbericht über das Ausflugsziel im Sauerland

10.06.2020
Die Zeit in der man zuhause die Decke anstarrt ist vorbei. Endlich heißt es wieder Freizeitspaß am Erlebnisberg Kappe mit den zahlreichen Freizeitaktivitäten im Sauerland. Nach den doch eher grauen Tagen kommen nun endlich wieder die bunten – mitten in der Natur und mit ordentlich Spaß für die Familie, Freunde und weitere Gruppen.  Heute möchte ich euch mitnehmen und euch zeigen, dass die Schutzmaßnahmen am Erlebnisberg Kappe dem Spaß nicht im Wege stehen. Gemeinsam mit der Familie - meiner Frau und unseren beiden Kindern - verbrachten wir einen aufregenden Tag in Winterberg. Und was ich feststellen konnte: Solange sich jeder an die Regeln hält, gibt es fast keine Einschränkungen. Los geht’s!

Schon vor dem Besuch über die Homepage informieren

Alle wichtigen Schutzmaßnahmen und Verhaltenshinweise

Bevor wir zum Erlebnisberg Kappe aufgebrochen sind, habe ich mich über die Homepage darüber informiert, was mich dort im Sauerland alles erwartet. Eine Übersicht mit allgemeinen Schutzmaßnahmen die getroffen wurden, bis hin zu Verhaltensregeln für Gäste und natürlich auch Mitarbeiter zeigt mir, dass man sich viele Gedanken rund um das Hygienekonzept gemacht hat. Die Übersicht, wann ein Mund-Nasen-Schutz an den verschiedenen Anlagen gebraucht wird, ist zudem sehr praktisch. Außerdem werden auch im Detail noch einmal Hinweise zu den einzelnen Attraktionen am Erlebnisberg Kappe gegeben. Dadurch habe ich mich gut vorbereitet gefühlt und keine bösen Überraschungen bei meinem Besuch erlebt.

Anmerkung: Die Corona-Situation ist sehr dynamisch. Mein Erfahrungsbericht bezieht sich auf die geltenden Regeln während meinem Besuch. Aus diesem Grund empfehle ich umso mehr, sich die Hinweise des Erlebnisberg Kappe noch einmal genauer am Tag vor dem geplanten Besuch anzuschauen, falls sich etwas geändert haben sollte.

Schon am Berg und an den verschiedenen Attraktionen wird deutlich auf die Einhaltung des Mindestabstands hingewiesen. Dort, wo sie benötigt wird, weisen weitere Schilder und leicht verständliche Abbildungen ebenso auf das Tragen einer Mund-Nasen-Maske hin.

Anreise zum Erlebnisberg Kappe

Vielmehr als ein Freizeitpark im klassischen Sinn

Eigentlich scheint erstmal alles so wie immer zu sein. Mit dem Auto geht es auf den kostenfreien Großraumparkplatz direkt gegenüber vom Erlebnisberg. Parkplatzmangel und enger Kontakt zu anderen Menschen ist hier nicht der Fall. Die Fläche bietet genug Freiraum, sodass jeder den Mindestabstand von 1,5m problemlos einhalten konnte. Unser Auto stand schon in unmittelbarer Nähe zum Kletterwald, aber den wollten wir uns für später aufheben. Deshalb liefen wir den Fußweg über die Fußgängerbrücke rüber zum Erlebnisberg Kappe. Die Kappe ist kein klassischer Freizeitpark. Die verschiedenen Attraktionen im Sauerland bestechen mit Sport, Spaß und Aktivität, sowie mit Sightseeing, Entspannung und Genuss. Beliebte Klassiker wie die Sommerrodelbahn Winterberg oder auch die Panorama Erlebnis Brücke versprechen Freizeitspaß für Groß und Klein. Gleichzeitig gibt es viele einmalige Highlights, zum Beispiel mit der Fly-Line, aus der man das Treiben im Bikepark Winterberg beobachten kann.

Sightseeing Winterberg – Die Panorama Erlebnis Brücke

Ausblick auf Winterberg im Sauerland und die Sehenswürdigkeiten der Stadt

Vor einigen Jahren waren wir schon Mal zu Besuch bei diesem Geheimtipp im Sauerland: Die Panorama Erlebnis Brücke. Ein atemberaubender Blick auf die Stadt Winterberg mitten in den Sauerländer Bergen erwartet einen hier. Das wollten wir wieder erleben. Hier hat man das Gefühl der absoluten Freiheit, wenn man den Blick über die zahlreichen Bergspitzen schweifen lassen kann. Genau dieses Gefühl, auf das wir in den letzten Wochen so oft verzichten mussten.

Von Corona war fast gar keine Spur. Im Eingangsbereich wurde der Weg durch eine Absperrung geteilt, sodass Ein- und Ausgang getrennt voneinander wurden. Ein großes Banner weißt erneut auf die Einhaltung des Mindestabstands hin. Die breite Brücke und die Aussichtsplattformen auf das Sauerland geben den Besuchern genug Platz die Abstände einzuhalten, sodass ein Mund-Nasen-Schutz nicht nötig ist. Highlight für die Kinder bei unserem Besuch auf der Panorama Erlebnis Brücke waren vor allem die Fun- und Kletterelemente. In spannender Höhe von bis zu 20 Metern geht es über, unter und neben der großen Brücke her. Die große Röhrenrutsche stellt das Ende der Brücke dar. Die Kinder konnten gar nicht genug von ihr bekommen und liefen mehrmals die Wendeltreppe wieder hoch, damit sie nochmal rutschen konnten. Die Panorama Erlebnis Brücke ist wie ein großer Abenteuerspielplatz für die Kleinen und lädt die Großen zum Entspannen und Genießen des Sauerlands in Winterberg ein.

Auf dem Naturerlebnispfad zum nächsten Abenteuer

Freizeitspaß mitten in der Natur

An das Ende der Panorama Erlebnis Brücke schließt sich nahtlos der Naturerlebnispfad mitten durch einen der vielen Sauerländer Wälder an. Auch hier muss selbstverständlich der Abstand eingehalten werden. Das klappt aber auch vollkommen problemlos. Begleitet wurden wir von Kappi dem Eichhörnchen. Spannende Hintergrundinfos über den Wald und seine Bewohner werden präsentiert und dank dem Waldquiz, welches wir am Eingang der Brücke bekommen haben, konnte die ganze Familie bei diesem Ausflug das erlernte Wissen unter Beweis stellen.

Ein Flugabenteuer mitten im Sauerland mit der Fly-Line Winterberg

Die Mischung aus Zip-Line, Achterbahn und Seilrutsche

Schon stand das nächste Highlight an: Die Fly-Line Winterberg ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist super schwierig sich diese Attraktion vorzustellen, wenn man sie selbst noch nicht gesehen hat. Sie lässt sich beschreiben als die familienfreundliche Version einer Zip-Line mit einer gemäßigten Geschwindigkeit von etwa 10 bis 15 km/h. Mit vielen Kurven und Kreiseln geht es ähnlich einer Achterbahn den Berg hinab. Anders als bei einer Seilrutsche hängt man in gemütlichen Hängegurten unter einem Schlitten an einem Stahlrohr. Hier gilt das Sprichwort: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, damit man weiß, was einen erwartet.

Kinder von drei bis sechs Jahren fliegen gemeinsam mit einem Erwachsenem im Tandem. Deshalb sind mein Sohn und ich zusammen zur Fahrt mit der Fly-Line angetreten. Wir waren beide fasziniert von diesem Abenteuer. Es ist etwas ganz anderes den Wald aus den Baumwipfeln herauszusehen. Aber das Highlight für uns beide war unschlagbar der Bikepark Winterberg, über den wir hinweg geflogen sind! Mit den Worten „Papa, das will ich auch mal machen“ schien der nächste Nachwuchs-Biker in den Startlöchern zu stehen.

Am Eingang zum Start steht Desinfektionsmittel bereit, wie übrigens an den anderen Attraktionen auch. Die Mitarbeiter lassen immer nur einen minimalen Teil der Gäste hinein, damit der Abstand beibehalten werden kann. Als Gast bekommt jeder einen Gurt und es wird erklärt, wie dieser anzuziehen ist. Dabei macht man vieles als Gast selbst, aber stets unter der Beobachtung der Mitarbeiter, die kontrollieren, dass auch alles richtig angelegt ist. Wer alleine nicht weiter kommt, bekommt selbstverständlich auch Hilfe. Die Angestellten tragen alle einen Mund-Nasen-Schutz sowie zusätzlich auch Handschuhe. Auch als Gast ist während dem Ankleiden und den Vorbereitungen zum Flug eine Maske zu tragen. Mit den jeweiligen Schutzmaßnahmen wird man in den Wagen eingehangen und dann beginnt die gemütliche Fahrt mit der Fly-Line auch schon.

Das Lösen des Gurtes am Ziel erfolgt ähnlich wie das Anlegen am Start. Zügig verlässt man die Zielplattform um Platz zu machen für die folgenden Piloten. Die Fly-Line ist wirklich ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie und selbst nach oben hin ist das Alter offen. Nächstes mal nehmen wir Oma und Opa auch mit zum Erlebnisberg Kappe! Aber das Abenteuer ist noch nicht vorbei, denn im Anschluss an die Fahrt mit der Fly-line geht es mit der Sesselbahn wieder den Berg hinauf. Erneut war mein Kleiner wieder so fasziniert von den ganzen Fahrrädern, dass er seinen Blick gar nicht von den Bikern lösen konnte, die überall zu sehen waren. Denn diese fahren auch mit dem Sessellift wieder zurück auf die Spitze des Berges.

Abenteuerspielplatz in Winterberg für alle Kinder

Kappi‘s Spielplatz mit Rutsche, Schaukel, Wippe und Co

Jetzt sollte etwas ganz Besonderes für unsere beiden Kinder kommen: Kappi’s Spielplatz. Auf dem Abenteuerspielplatz Winterberg direkt am Erlebnisberg Kappe haben alle Kinder die Möglichkeit sich ordentlich auszutoben, während Mama und Papa das bunte Treiben auf dem gesicherten Spielplatzareal entspannt beobachten können. Viele verschiedene Spielgeräte auf dem Spielplatz sorgen für ordentlich Abwechslung. Die Klassiker wie Rutsche und Wippe sind liebevoll gestaltet worden. Überall kann man Kappi das Eichhörnchen wiedererkennen. Und auch alle Kletterelemente sind passend zum Erlebnisberg Kappe in Holz und Waldoptik.

Einschränkungen bezüglich Corona gibt es quasi keine, außer die uns schon bekannte Regel des Mindestabstands. Natürlich sollte man den Spielplatz dementsprechend auch eher meiden, wenn es dort schon etwas gefüllter ist, aber dann hat man ja die Möglichkeiten eine der vielen zahlreichen Attraktionen zu nutzen und einfach später wiederzukommen. Übrigens: Die Nutzung von Kappi’s Spielplatz ist kostenfrei!

Rodeln auf der Sommerrodelbahn im Sauerland

Ein beliebtes Ausflugsziel mit der ganzen Familie ist die Rodelbahn Winterberg

Die Rodelbahn ist der Klassiker für Groß und Klein. Schon als Kind freute ich mich schon immer weit im Voraus, wenn es wieder hieß „Wir gehen sommerrodeln!“ Auch meinen Kindern geht es ähnlich. Also war die Rodelbahn am Erlebnisberg Kappe der nächste Halt unseres Tages. Die Kinder haben an der Panorama Erlebnis Brücke jeweils eine Freifahrt bekommen mit dem Besuch. Natürlich wollten auch wir Erwachsene uns nicht den Spaß nehmen lassen, sodass auch meine Frau und ich direkt an der Kasse ein Ticket gekauft haben.

Das Gelände der Sommerrodelbahn wurde dabei super abgetrennt. Es stehen nur jeweils ein Ein- und Ausgang zur Verfügung, sodass die Besucherströme besser kontrolliert werden können. Auch an der Anlage selbst gibt es getrennt Bereiche für Einstig und Warteschlange, Ticketverkauf und Ausstieg an der Attraktion. Wir haben die Zeit genutzt und am Gelände der Rodelbahn auch gepicknickt. Unsere Snacks hatten wir selbst im Rucksack dabei. Es stehen noch immer Bänke und Tische zur Verfügung.

Meine Frau wollte uns gerne bei einer Runde Minigolf herausfordern und ich muss zugeben, dass die Anlage auch echt spaßig aussah. Aber mit dem Kletterwald stand noch ein weiteres Highlight auf dem Programm, dass wir uns mit den Kindern fest vorgenommen hatten. Also verzichteten wir schweren Herzens auf eine spannende Partie Minigolf mit der Familie.

Hoch hinaus im Kletterwald Winterberg

Outdoor-Klettern zwischen den Bäumen im Kletterwald

Der Kletterwald Winterberg war das letzte Ziel des Tages. Auf uns warteten 5 verschiedene Parcours für Anfänger bis hin zu Profis. Unserem kleinsten stand zusätzlich ein eigener Kids-Parcours zur Verfügung, auf dem es in einem Meter Höhe durch die verschiedenen Hindernisse und Kletterelemente geht. Entweder war meine Frau oder ich selbst die ganze Zeit bei ihm, während die bzw. der andere unsere 10-Jährige Tochter begleitete. Diese durfte nämlich schon auf die ersten großen Kletterparcours. Übrigens, auch am Kletterwald bekamen die Kinder eine Freikarte für die Sommerrodelbahn, welche im Familienticket inbegriffen ist.

Das wichtigste ist wohl, dass man im Kletterwald eigene Handschuhe braucht. Dies habe ich vorher auch bei den Hinweisen rund um Corona gelesen. Meine Frau und ich hatten noch Handschuhe zuhause, aber für die Kinder hatten wir keine passende Größe. Das stellte aber kein Problem dar, denn auch vor Ort sind Handschuhe gegen ein kleines Entgelt käuflich zu erwerben, sodass auch die Kids damit ausgestattet werden konnten.

Das Anlegen der Gurte lief hier ähnlich ab wie an der Fly-Line. Ausgestattet mit dem Schutz im Gesicht und unseren Handschuhen wurden wir eingekleidet. Darauf begann auch schon die Einweisung im Übungsparcours und wir konnten unsere ersten Kletterversuche unternehmen. Beim Klettern selber ist es nicht mehr notwendig einen Mundschutz zu tragen. Übrigens sind Alltags- oder OP-Masken hier zwingend erforderlich. Schals, Kopftücher und ähnliches sind im Kletterwald als Mundschutz-Ersatz verboten.

Wir hatten hier auf jeden Fall sehr viel Spaß und sind sportlich doch aktiver geworden, als ich vermutet hatte. Aber irgendwann packt einen einfach der Ehrgeiz und man möchte dann auch den nächsten, schwierigeren Parcours genau so schaffen wie den vorherigen. Klettern kann hier also jeder, vom Anfänger bis hin zum super Sportler. Meine Tochter bekamen wir fast gar nicht mehr zurück auf den Boden, so viel Spaß hatte sie!

Freizeitspaß in Zeiten von Corona

Der Erlebnisberg Kappe ist das outdoor Ausflugsziel an der frischen Luft!

Dieser Moment, in dem man einfach wieder lebt und genießt, auf den man wochenlang gewartet hat und bei dem man sich über jede Sekunde freut, den haben meine Familie und ich heute erlebt. Es war ein wahnsinnig schöner Tag am Erlebnisberg Kappe. Der Freizeitpark im Sauerland ist anders als andere Freizeitparks in NRW, viel mehr ein Erlebnispark oder eine Erlebniswelt mit vielen verschiedenen Attraktionen für die ganze Familie. Besonders dadurch, dass man immer an der frischen Luft ist, ist ein Mund-Nase Schutz immer nur dann notwendig, wenn man den Abstand von 1,5 Metern nicht halten kann.

In den Situationen, in denen ein Kontakt zwischen den Mitarbeitern und den Gästen nicht vermieden werden kann, fühlte ich mich persönlich trotz allem noch sehr sicher. Der Abstand wurde wirklich nur dort unterschritten, wo es notwendig war, dafür dann aber mit zusätzlichen Schutzvorkehrungen. Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß und das war meiner Frau und mir an diesem Tag ganz besonders wichtig. Ich glaube, wenn wir das nächste Mal kommen, wird mein Kleiner sich sicher auf das Fahrrad schwingen wollen, um den Bikepark Winterberg zu besuchen. Aber auch die Sommerrodelbahn nehmen wir gerne wieder mit, da die Freikarten der Kinder auch weiterhin gelten, haben wir beschlossen diese für den nächsten Besuch aufzuheben.

Unser Fazit: Freizeitspaß in Corona Zeiten? Das geht auf jeden Fall! Die Einschränkungen sind nur minimal, wenn sich jeder Einzelne an den Mindestabstand hält! Meine Familie und ich waren froh, endlich mal wieder den Tag außerhalb zu verbringen und die Freiheit zu haben, wirklich das machen zu können worauf wir gerade Lust haben. Der Erlebnisberg Kappe ist dabei die Adresse für Abenteuer mit der ganzen Familie. Als Ausflugsziel ist er nicht einfach nur ein Freizeitpark in NRW, sondern, wie der Name schon verrät: Ein Erlebnisberg - Mit allem was dazu gehört, damit Groß und Klein, Jung und Alt voll auf ihre Kosten kommen. Bei unserem nächsten Besuch stehen dann auch weitere Attraktionen auf dem Programm, wie Minigolf, Kappe Express, Bikepark Winterberg und ein Besuch im Panorama Café – Restaurant. Denn getreu dem Motto wartet auch unser nächstes Abenteuer schon auf uns!

+49 2981 92 96 433
E-Mail schreiben
Anfahrt planen